Öl auffüllen und kontrollieren

Auf unserer Seite „Service“ geben wir Antworten und Hilfestellungen für den Aus und Einbau.
Vor dem Öl auffüllen sicherstellen, dass das richtige Automatiköl verwendet wird!

Automatikgetriebe mit Messstab

Ältere Automatikgetriebe verfügen über einen Messstab, über dieses dünne Rohr wird auch das Öl eingefüllt.

Vor dem Starten des Motors ca. 4 Liter Automatiköl auffüllen.Motor starten und Öl auffüllen, bis das Öl am Peilstab zur unteren Markierung reicht.Vorsicht Fehlmessung! Öl, dass sich noch im Einfüllrohr befindet, kann den Eindruck vermitteln, dass das Getriebe bereits befüllt ist, obwohl noch jede Menge fehlt! Mehrmals hintereinander messen!!! Fahrzeug Probe fahren, und anschließend Ölstand nochmals kontrollieren und gegebenenfalls richtig stellen. Den Ölstand so korrigieren, dass es bei warmen Automatikgetriebe auf max. steht. Bei kaltem Getriebe ist der Ölstand meist niedriger.Überfüllung des Automatikgetriebes kann recht unangenehme Folgen haben. Neben Überhitzung kann das Öl aus der Getriebeentlüftung geschleudert werden, auf den Auspuff gelangen und zu starker Rauchentwicklung führen.

 

Automatikgetriebe ohne Messstab

Neuere Automatikgetriebe verfügen oft über keinen Messstab. Das Öl wird dann über ein Rohr oder eine Einfüllschraube eingefüllt. Die Kontrolle erfolgt über eine Kontrollschraube aus der das überschüssige Öl herausläuft.Vor dem Starten des Motors ca. 4 Liter Automatiköl auffüllen.Motor starten und Öl auffüllen, bis das Öl aus der Kontrollschraube herausläuft.Je nach Hersteller soll diese Messung in warmen oder kaltem Zustand erfolgen.

Montagetipps

Ausbau

Getriebeheber verwenden

Der Wandler muss grundsätzlich im Automatikgetriebe bleiben. Schrauben befinden sich hinter einem Deckel oder werden erreichbar, wenn der Anlasser ausgebaut wird. Motor dazu in Laufrichtung drehen und alle 3 bis 6 Schrauben herausnehmen. Wandler in das Automatikgetriebe zurückdrücken, damit er nicht an der Schwungscheibe klemmt. Erst dann die Schrauben lösen, die das Getriebe mit dem Motor verbinden. 

Einbau

Vor dem Einbau Kühler spülen, Späne die noch im Kühler sind, gelangen sonst in das Automatikgetriebe, und können zu Schäden führen.

Kontrollieren, ob die Zentrierbuchsen (2 Stück) vorhanden und unbeschädigt sind.

Das Automatikgetriebe an den Motorblock bündig ansetzen. In keinem Fall das Automatikgetriebe mit den Schrauben an den Motorblock heranziehen! Wenn sich das Automatikgetriebe sich nicht mit an den Motorblock heranschieben lässt, ist eventuell der Wandler aus seiner Position herausgerutscht. Missachtung zerstört das Getriebe!

Bei elektronisch gesteuerten Getrieben Fehlercodes löschen und ev. Grundeinstellung durchführen. 

Der Wandler

 Wenn der Wandler herausgerutscht ist, muss er wieder eingesetztWandler werden. Dazu kann es nötig sein, das Automatikgetriebe aufrecht zu stellen und den Wandler drehend und rüttelnd einzusetzen. Man bedenke es müssen je nach Typ 3 bis 4 Wellen auf ihre Verzahnung rutschen.

Vor und während des Einbaus Wandler auf richtigen Sitz prüfen. Abstände messen!! Dabei muss der Abstand „a“ (Motorblock / Mitnehmerscheibe) ca. 2-4 mm kleiner sein als Abstand „b“ ( Getriebegehäuse / Wandlerverschraubung). Vor dem Ansetzen des Automatikgetriebes den Wandler so ausrichten, das die Verschraubung mit der Verschraubung der Schwungscheibe, bzw. Mitnehmerplatte fluchtet.