Die stufenlose Automatik, auch CVT genannt

Die Bezeichnung CVT ist die Abkürzung für die englischen Worte „Continuously Variable Transmission“.

Das Schubgliederband und die Kegel – Paare

Das Herzstück eines stufenlosen  Automatikgetriebes, ist das Schubgliederband, das über zwei verstellbare Kegelscheiben – Paare läuft. Die Kegelscheiben – Paare sind verstellbar. Ist wie hier im Bild der so genannte Primär – Kegel gespreizt, so muss, damit das Schubgliederband gespannt ist, der Sekundärkegel zusammengepresst sein. Damit wird eine „kurze“ Übersetzung erreicht (so wie beim Schaltgetriebe der 1. Gang). Eine lange Übersetzung (4. oder 5. Gang) wird erreicht, wen der Primär – Kegel zusammengepresst und der Sekundär – Kegel gespreizt ist. Zwischen den beiden Extremen gibt es aber keine Stufen. Die Verstellung erfolgt stufenlos bzw. kontinuierlich.

Die Steuerung

Wie bei der „klassischen Automatik“ gibt es auch hier ein Schaltschiebergehäuse für die Hydraulische Steuerung, denn die Kegelscheiben werden hydraulisch gespreizt und geschlossen. Auch beim CVT Getriebe sind die früheren Modelle rein hydraulisch gesteuert, die neueren werden elektronisch gesteuert.

Das Anfahren

Das bisher beschriebene Zusammenspiel von Kegelscheiben und Schubgliederband gewährleistet die Übersetzung. Anfahren kann man damit nicht. Es gibt unterschiedliche Lösungen:

Eine Kupplung, so wie die Kupplungen in der „klassischen Automatik“ nur größer in der Bauform. Diese Kupplung wird „sanft“ betätigt, wenn das Fahrzeug steht und der Motor sich im „Leerlauf“ befindet. Die Kupplung hat einen kontrollieren Schlupf, der das Fahrzeug antreibt. Bei höherer Motordrehzahl und bei wachsender Geschwindigkeit wird diese Kupplung immer stärker geschlossen, bis sie kraftschlüssig ist.

Einige stufenlose Getriebe haben einen Wandler so wie die „klassische Automatik“. Diese Lösung erfordert einen höheren Bauaufwand aber vermeidet Steuerungsprobleme der Kupplung so wie sie bei Audi häufig auftreten.